Die Erntesaison hat begonnen!

ZucchettiHeute habe ich zum dritten Mal Zucchetti geerntet. Und diesmal wog sie erstmals über ein Kilo. Nicht dass sie nicht noch weiter wachsen würde wenn ich das möchte, aber was hab ich schon von einer Riesen-Zucchetti? Wir können ja so schon kaum mithalten mit Essen. Wenigstens entdeckt man so das eine oder andere neue Rezept.

Aber nicht nur die Zucchetti wachsen eifrig. Auch von den Radieschen und dem Salat durfte ich schon eifrig ernten und die Karotten kommen so allmählich auch. Der Rest dauert noch etwas, die Bohnen kommen jetzt in die Blüte und auch sonst gedeiht alles hervorragend. Einzig die Schnecken machen mir trotz Schnecken-Wall zu schaffen.

Jetzt geh ich aber mal zu meiner Zucchetti *schmatz*

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Bestandsaufnahme

In den letzten Tagen hat sich wieder einiges getan in meinem Gemüsegarten und ich habe gar keine Zeit gefunden hier darüber zu berichten. Nicht zuletzt, weil auch das Wetter endlich schön wurde und somit die abende draussen auch wieder etwas länger ;-)

Die vom Hund zerstörten Salatpflänzchen habe ich ersetzt und 6 neue gepflanzt. Dazu habe ich dann noch Randensetzlinge geholt, damit die Ernte etwas mehr gestaffelt wird. Eigentlich wollte ich noch Endivie kaufen als Ersatz für die ursprünglich geplante Krautstiele, die aber offensichtlich nicht mehr keimfähig ist. Die war aber leider ausverkauft also musste ich mich mit Samen zufrieden geben. Die sollen aber erst Mitte Juni ins Beet. Sonst habe ich nicht mehr viel gepflanzt. Ich hatte noch ein paar Karotten Pariser Markt die im Kasten zu viel waren, die habe ich umgepflanzt neben die Tomate. Angeblich kann man Karotten ja nicht verpflanzen aber probieren hat noch keinem geschadet.

Die Tomate hat übrigens auch den Platzregen, Sturm und gar Hagel gestern gut überstanden, ebenso wie sämtliche anderen Pflanzen. Eine grosse Erleichterung!

Heute Abend habe ich dann endlich auch noch die Zwiebeln gesetzt, es gab aber nur noch rote, alles andere war ausverkauft.

Damit ist mein Garten bis auf die bereits erwähnte Endivie und den Chili vollständig. Den Chili habe ich vorgestern in Töpfen angesät. Eigentlich etwas spät, aber wenn alles gut geht kann ich mit jemandem ein Pflänzchen „tauschen“: Ich ein frühes von ihm, er demnächst ein spätes von mir.

Ach ja, und der abgeschriebene Mais wurde doch wieder ins Programm aufgenommen. Eine der alten Samen aus der Keimprobe hat sich wider Erwarten doch noch geregt und durfte heute in die Erde. Erstmal in einen Topf, da habe ich besseren Überblick über ihre Entwicklung. Und wenn dann klar ist wie gut sie sich entwickelt kriegt sie einen Platz im Garten. Obwohl ich eine einzelne Maispflanze ja immer noch irgendwie witzlos finde…

Auch bei den anderen Samen regt sich einiges: Im Garten habe ich erste Anzeichen von Bohnen, Radieschen, Randen und Blumenkohl entdeckt. Bei den Randen sind es eindeutig nur die Samen aus der neuen Tüte die keimen, die alten regen sich nicht. Und bei den Karotten ist noch nicht so recht erkennbar was Karottte und was Unkraut ist, deshalb warte ich die nächsten Tage einfach mal ab. Ähnlich verhält es sich mit dem Eisbergsalat, wo ich auch erstmal die Finger davon lasse. Schliesslich will ich ja nicht meine selbst gezüchteten Keimlinge ausrupfen…

Jetzt heisst es wieder: Geduld, Geduld, Geduld. Und zwischendurch immer wieder brav Schnecken sammeln, bevor auch die letzten Reste Basilikum gerodet sind.

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Rote Beere

Das Warten wird doch schwierig (siehe Blattläuse), denn die erste Erdbeere ist schon ganz rot. Noch einen Tag Sonne und sie wäre perfekt zum Vernaschen. Muss mir noch überlegen wie ich das mache. Bei einer einzigen Beere dürfte der Giftgehalt ja nicht allzu hoch sein ;-) Aber wie gesagt: Mal sehen. Es reifen auch schon einige andere heran. Bald dürfte sich da ganz schön was entwickeln. Und dann kommen ja noch die im Gemüsegarten hinzu. Und gestern haben wir auch noch eine an der anderen Seite des Gartens gepflanzt, das sollte eine Walderdbeersorte sein, sie wächst auch entsprechend unter den Büschen.

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Hundeprobleme

Auch das Wochenende habe ich wieder hauptsächlich mit Schadensbegrenzung verbracht. Unser Hund hat insgesamt 4 Salatsetzlinge umgebracht und auch die anderen beiden stehen nicht so super da. Zuerst hatte ich versucht, sie mit Zahnstochern von den Pflanzen fern zu halten, kann schliesslich nicht sehr angenehm sein,wenn einem diese in die Nase stechen. Aber irgendwie scheint sie das nicht grossartig zu kratzen. Ich habe dann ein Netz über die Peete gespannt, damit sie nicht mehr so leicht rankommt. aber auch das half nicht. Als ich gestern abend von einer Geburtstagsfeier zurück kam waren die nächsten Opfer zu beklagen und so habe ich mich denn entschlossen, einen Zaun aufzustellen. Jetzt ist es ihr wirklich praktisch unmöglich, in den Gemüsegarten zu gelangen. Mir isses allerdings auch deutlich erschwert. Wenigstens kann ich aus der Bibliothek direkt in den Gemüsegarten und zum „Geräteschuppen“. Nur um zum Wasser oder in den Rest des Gartens zu gelangen muss ich klettern. Der Wasserhahn auf der Terasse ist allerdings eh unzugänglich und wenn ich sowieso ums Haus rum muss kommt es auf den Zaun auch nicht mehr an.

Ferner habe ich gestern ein paar Basilikumpflänzchen in den Gemüsegarten gesetzt und den Blumenkohl gesät. Eigentlich wollte ich auch die Zwiebeln setzen, aber die waren doch schon zu alt, also muss ich erstmal neue kaufen.

Heute habe ich dann den Knollensellerie gepflanzt, den ich am Freitag  gekauft habe, und die Tomate. Der musste ich natürlich einen Schutz bauen, damit sie nicht gleich vom aufziehenden Gewitter eingemacht wird. Aber sie hats unbeschadet überstanden. Um das Risiko zu mindern, dass mein Garten eine einzige Frustration wird, habe ich etwas Kresse gesät auf einem Beet, das vorläufig eh noch leer bleibt (da kommt in ein bis zwei Wochen nochmals Salat hin). Da kann ja kaum was schief gehen. Oder?

Naja, bloss die Hoffnung nicht verlieren! Hoffnung setze ich auch in die zwei Walderdbeer-pflänzchen die ich aus einem anderen Teil des Gartens gekramt habe. Dort herrscht derartige Überbevölkerung, dass sich die Erdbeeren bald gegenseitig essen müssen. Ich habe die beiden jetzt in die hinterste Ecke meines Gartens gesetzt, wo ihnen bald die Bohnen Schatten spenden (sollten). Ansonsten heisst es jetzt erstmal abwarten und brav jeden Tag die Schnecken von den Pflänzchen klauben und regelmässig giessen. Naja, letzteres wohl nur wenn sich das schöne Wetter vom Wochenende weiter durchsetzt und es nicht wieder anfängt zu Regnen ohne Ende.

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Aussaat

Heute habe ich meinen Blumenkohl gesät. Ich habe gleich die ganze Reihe gesät und auch bestimmt zu viele Samen. Aber Ausdünnen kann ich ja immer noch, und ich glaube ich bin einfach zu ungeduldig, um das Ganze sinnvoll und schrittweise anzugehen.

Dazwischen in die Reihe habe ich noch ein paar Radieschen gesät. Schätze die sollten sich nicht in die Quere kommen, schliesslich braucht der Blumenkohl ja noch eine ganze Weile bevor er so gross ist dass er die geforderten 50 cm Abstand auch wirklich ausfüllt.

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