Archiv für Mai, 2010

Wer kennt diese Pflanze?

Wer kennt diese Pflanze?

Unbekannte Pflanze

Diese Pflanze macht sich jedes Jahr in userem Garten breit. Ich weiss dass ich letztes Jahr schon nicht wusste ob es sich dabei um Unkraut handelt oder nicht. Aber ich weiss nicht mehr was denn im Endeffekt mein Urteil war und weiss deshalb wieder nicht, was ich jetzt damit tun soll. Wenn also jemand weiss, um was für eine Pflanze es sich handelt wäre ich echt froh!
Ansonsten lasse ich sie vorläufig mal wo sie ist und dokumentiere, wie sie sich entwickelt.

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Es keimt, es spriesst, es blüht

Die Sonne tut ihren Dienst! Allerorts keimt und spriesst es. Die Schlangenbohnen schlängeln sich ins Freie, die Luftradieschen erobern die Lüfte, auch die Erdnüsse treibt es aus der Erde raus. Sogar bei meinem Aloe Vera durfte ich Nachwuchs entdecken.

Unser Blechvogel bewacht die frischgesäten Samen

Das motiviert! Und da ich unseren Garten eh schon recht “blumen-leer” finde habe ich eifrig drauf los gesät! Rund um die Rhabarber und ums Gewächshaus habe ich Schmetterlingswiese gesät, in verschiedenen Töpfen und Kästen sollen Astern, Margeriten, Cosmos Sonata, Sonnenblumen, Tagetes und diverse Sommerblumen gedeihen. Wenn alles klappt wird zumindest der Sommer rund um unser Haus farbenfroh.
Weiter habe ich endlich meine “prickly caterpillar” gesät. Ich hatte sie im Botanik-Versand bestellt, aber wie mit so vielen Dingen war einfach kein Platz. Jetzt bekommen sie erst mal in einem Topf eine Chance. ich bin gespannt wie sie sich entwickeln. Ach ja, auch die Ananas hat jetzt warme Füsse, sie steht ab heute in einem Topf mit einem schönen Aussaaterde-Sand-Gemisch.

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Löcher und Stacheln

Heute war ich nicht so lange im Garten denn es war Pfingsmarkt und so war ich etwas Bummeln in der Hitze. Nebst einem sehr spannenden Lavendelbrot habe ich - wie könnte es anders sein – zwei Pflänzchen nach Hause gebracht. 

Elefanten-Chili. Bild: Pro Specie Rara

Es handelt sich um zwei ganz spezielle Chilisorten, eine Elefanten-Chili mit bis zu 18cm langen Schoten und eine mit Sternförmigen Früchten. Ich bin gespannt! Vorläufig haben sie einen Platz im Gewächshaus bekommen weil die Chilis im Gemüsegarten irgendwie krank aussehen. Ich konnte noch nicht eruieren was genau das Problem ist aber ich möchte die neuen Pflänzchen dieser unbekannten Gefahr lieber nicht aussetzen.

Auf meinem Einkaufsbummel habe ich auch noch eine Tüte Kaktus-Samen erstanden sodass ich jetzt Kakteen züchte.

Gewächshaus by night mit Temperaturmessanlage (blaues Licht)

Wieder zu Hause habe ich die Chilis umgetopft und die Kakteen in Töpfe gesät. Meine Mutter hat derweil die Himbeeren die meinem Gewächshaus weichen mussten wieder eingegraben. Das ist in unserem Lehmboden ein richtiger Kampf. Noch schlimmer war allerdings ihr Versuch, dem Rhabarber ein schönes Plätzchen zu bescheren: immer wieder stiess sie in geringer Tiefe auf massiven Fels. Wir wussten zwar dass unser Garten nur geringfügig aufgefüllt wurde, aber dass es nur so wenig ist war uns irgendwie nicht bewusst. Nach zwei vergeblichen Versuchen liegt das dritte Loch nun noch offen. Wenn das Wasser darin morgen abgelaufen ist kommt der Rhabarber rein. Dann kann man nur hoffen dass sich das Regenwasser nicht zu sehr staut, denn das würde ihm bestimmt nicht gefallen.

Die Temperaturen im Gewächshaus (rot) und ausserhalb (blau)

Nun noch zu den Temperaturen: mein Vater hatte ja gestern abend eine Temperatur-mess-Anlage im Gewächshaus installiert um zu sehen wie kalt es nachts noch wird und inwiefern das Gewächshaus isoliert gegenüber der Aussentemperatur. Es hat sich gezeigt dass der Unterschied nachts nur rund ein Grad beträgt. Das Minimum lag drinnen bei 10.61°C, draussen bei 9.61°C. Ausserdem hat sich gezeigt dass es tagsüber mehr als nur warm ist: geschlagene 38 Grad zeigte das Thermometer. Bald gibts gekochte Gurken!

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Stecklinge über Stecklinge

Der heutige Tag war geprägt von Stecklingen. Einerseits ist da die Ananas, welche ich gestern in mein Gewächshaus geschafft habe. In einer Diskussion mit meinem Bruder, ob er denn noch Wünsche habe fürs Gewächshaus äusserte er eine Ananas.

Aus diesem Strunk soll eine neue Ananas entstehen

Nach einer längeren Debatte an was für Pflanzen Ananas überhaupt wachsen - es sind weder Bäume noch Palmen sondern Sträuche – erklärte ich ihn für verrückt. Trotzdem liess es mir keine Ruhe, und ich fragte Google. Als mir das Internet erzählte man bräuchte dazu lediglich ein Stück vom Strunk gab es kein Halten mehr, zumal ich wusste dass seit einigen Tagen ein ebensolches Stück in unserer Küche lag. Und tatsächlich, gefunden! Manch einer mag sagen, diese Ananas wäre bestimmt zu alt, vertrocknet und sonstwas. Aber wegschmeissen kann ich sie ja immer noch und dann hab ichs wenigstens probiert.

Der Geldbaum in seinem neuen Topf

Dann war ich heute auch lange mit unserem Geldbaum beschäftigt. Der war mir schon lange ein Dorn im Auge, weil unsere Hunde immer wider Stücke abbrachen und er dringend einen grösseren Topf brauchte. Natürlich brachen beim Umtopfen noch ein paar weitere Äste ab und so habe ich insgesamt neun Töpfchen mit Stecklingen verschiedener Grösse gefüllt. Ich bin recht zuversichtlich dass das klappt, weil die ja wirklich sehr schnell anwurzeln und auch jetzt schon zu einem grossen Teil wurzeln gebildet hatten.

Weil ich so im Stecklingsfieber war habe ich dann auch noch ein paar Ästchen von einer Azalea geklaut. Mal sehen ob das was wird.

Aus eins mach vier: die Yucca-Palme

Zum Schluss meldete sich dann noch unsere alte Yucca-Palme. Sie war schon lange recht kahl und irgendwann aus dem Wohnzimmer verbannt worden, weil sie nicht mehr schön war. Jetzt habe ich sie in vier Teile zersägt in der Hoffnung ihr so neues Leben einzuhauchen. Einerseits glaube ich dass es nur besser werden kann. Andererseits habe ich doch Bedenken dass es klappt zumal ich gelesen habe man müsse den Stamm dann einschmieren mit einem Mittel gegen das Bluten. Sowas habe ich nicht, aber der Stamm hat auch keine Sekunde geblutet. Was das wohl bedeutet?

Nebst all diesen Stecklingen habe ich dann auch noch etwas gesät. Gestern hatte ich schon Rittersporn, Lavendel, Akelei, Lampionblumen und Kosmee Sonata gesät. Heute kamen noch Lilien und Luft-Radies dazu. Apropos Rettich: im Garten habe ich die ersten Rettich-Blättchen erspäht.

Urgrossvater-Bohnen in drei Farben

Ja, auch im Gemüsegarten war ich aktiv: ich habe endlich die Bohnen gesteckt. Irgendwie habe ich das dumpfe Gefühl ich wäre furchtbar spät damit, dabei sind die Eisheiligen ja wirklich gerade erst vorbei. Und letztes Jahr war ich auch nur eine Woche früher als jetzt. Naja, wir werden sehen. Allgemein heisst es bei den Bohnen abwarten: ich habe wieder die Stangenbohnen “Hilda” vom letzten Jahr gesteckt, die ein grosser Erfolg waren. Zusätzlich habe ich aber auch Schlangenbohnen und Bohnen von meinem Urgrossvater gesetzt. Ja, ihr habt richtig gelesen: von meinem Urgrossvater. Irgendjemand hat mir ja mal weisgemacht jede Familie habe so ihre “eigene” Bohnensorte die von der Mutter zur Tochter weitergegeben wird. Nun, leider hat sich meine Mutter nie grossartig für den Gemüseanbau begeistern können und sie hat erst recht keine eigene Bohnensorte. Da mein Urgrossvater aber eine Bohnenfabrik hatte und noch einige Reste dieser Bohnen bei uns im Keller lagern habe ich diese mal ausgegraben. Die erste Keimprobe ging völlig schief aber ich habe keine Lust mir diesen Versuch vermiesen zu lassen also habe ich sie trotzig in den Boden gedrückt. Wenn sie nicht wachsen bekommt einfach eine andere Pflanze diesen Platz. Aber vielleicht habe ich ja auch Glück…

Die erste Mini-Schlangengurke

Glück hatte ich jedenfalls mit den Gurken. Heute konnte ich schon die erste Minigurke ernten. Mein Stolz hält sich zwar in Grenzen, weil ich sie ja (noch) nicht selbst gezüchtet habe, aber sie schmeckte trotzdem gut und machte Lust auf mehr!

Heute Nacht werde ich mal die Temperatur im Gewächshaus messen um herauszufinden ob ich den Basilikum schon draussen lassen kann. Ich bin gespannt!

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Okra

"Okra-Bohnen"

Im Dorf hat sich schon herumgesprochen dass ich ein Gewächshaus habe und jemand hat mich gefragt ob ich nicht Okra-Bohnen anbauen könnte. Ich habe jetzt mal Google gefragt und hatte den Eindruck dass sich diese eigentlich ganz ähnlich wie Tomaten anbauen lassen. Von daher sollte das in meinem Häuschen durchaus machen lassen. Allerdings habe ich ebenfall herausgefunden, dass die Okras – welches eher Paprikas als Bohnen sind – bereits im März oder April ausgesät werden sollten. Ich weiss zwar wo ich die Samen bestellen könnte, aber bis ich die habe ist ja schon bald Juni. Ich schätze das wäre dann doch etwas spät. Und wo ich bei so einer speziellen Pflanze Setzlinge herbekommen soll ist mir ein Rätsel. Also muss ich das wohl oder übel auf nächstes Jahr vertagen. Trotzdem würde ich gerne schon mal Meinungen, Erfahrungen und Tipps sammeln. Hat einer von euch schon mal Okras angebaut? Klappt das tatsächlich in so einem kleinen Gewächshaus?

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