Archiv für Erdbeeren

Alles neu macht der Mai

Die Erdbeeren blühen tapfer im Regen

oder so ähnlich. Jedenfalls habe ich heute viele neue Pflänzchen gekauft und noch vieles mehr. Es hatte sich auch so einiges angesammelt in letzter Zeit: Ich brauchte neue Pfosten für den Zaun um meinen Gemüsegarten (schliesslich soll das Gemüse für mich sein und nicht für kleine Hunde), ein paar zusätzliche Platten (die Idee, Bretter würden es auch tun war doof), Kies für zwischen die Platten (ich bin es leid, dass der ewig wachsende Urwald die Schnecken regelrecht über den Schneckenzaun trägt) und dann noch Stroh (um die Erdbeeren zu mulchen). Und natürlich Pflanzen! Erstaunlicherweise habe ich mich sogar an meine Einkaufsliste gehalten und mich nicht von den vielen grünen Wundern erweichen lassen. Somit fanden sich zwei Zucchettipflänzchen, sechs Randen- und sechs Knollensellerie-Setzlinge in meinem Einkaufswagen wieder. Allesamt von Pro Specie Rara.

Obwohl ich mich wirklich an meinen Plan gehalten habe musste ich zu Hause feststellen dass ich keine Ahnung hab wo ich mit den Randen und den Kollensellerie hin soll. Ursprünglich waren die neben/unter/zwischen/… den Bohnen geplant, aber da muss ich irgendwas komisches überlegt haben, denn da ist überhaupt kein Platz. Ok, drunter vielleicht, aber ob die dann genug Licht bekommen? In meiner Verzweiflung habe ich sie einfach mal stehen lassen. Morgen sind sie auch noch da.

Noch sind die Zucchettipflänzchen klein und wirken ein bisschen verloren

Die Zucchetti habe ich hingegen gleich eingepflanzt. Wie letztes Jahr habe ich zwei Pflänzchen besorgt damit diese sich gegenseitig befruchten können. Ich habe sie ganz hinten in das für sie bestimmte Beet gesetzt denn letztes Jahr hatten sie sich auch sehr stark nach vorne ausgebreitet. Momentan stehen sie noch zwischen den Resten Asia-Salat aber bevor die Zucchetti gross sind ist der sowieso entweder von mir oder von den Schnecken gegessen. Als kleinen Ansporn schön gross zu werden habe ich den Zucchetti eine schöne Portion leckeren Kompost gegeben.

Blumenkästen mit Tagetes und Campanula

Nebst diesen wie gesagt “geplanten” Einkäufen fand mein Vater auch noch ein paar schöne Pflänzchen für die Blumenkästen auf der Terasse. Also gings dann ans Umtopfen. Jetzt haben wir einen Kasten mit Tagetes und einen mit Campanula. Von letzteren hatte ich meiner Mutter auch ein Pflänzchen zum Muttertag geschenkt. Ich kannte sie bislang nicht, finde sie aber sehr schön. Und die Tatsache dass sie mehrjährig und winterhart sind gefällt mir. Vielleicht können sie bis zum nächsten Jahr in den Kästen bleiben oder wir pflanzen sie nach der Blüte in den Garten. Einen solchen Bodenbedecker kann man immer brauchen.

Das Stroh wärmt den Chilis die Füsse

Im Garten habe ich dann noch den Erdbeeren eine Strohdecke verpasst. Schliesslich hatte ich ihnen letzte Woche ihre Winterdecke geklaut und bei diesem Wetter ist das wirklich fies. Ich habe zwar gelesen dass sich in der Mulchschicht die Schnecken einnisten und man sie deshalb entfernen soll. Aber ich glaube mehr Schnecken können es sowieso nicht mehr werden als es eh schon sind. Jedenfalls habe ich dann auch gleich den Chilis etwas Stroh gegeben. Ich finde zwar dass es irgendwie bescheuert aussieht, diese winzigen Pflanzen in dem Stroh, aber wenn es ihnen in dieser elenden Kälte eine Hilfe ist gönne ich es ihnen.

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Findelkind sucht neues Zuhause

Diese Erdbeere sucht liebe Pflegeeltern

Bei meiner Arbeit an den Erdbeeren hat dieses Findelkind den Halt verloren. Da es ohnehin viel zu voll war im Beet habe ich es in einen Topf gesetzt und mache mich jetzt auf die Suche nach lieben Pflegeeltern, denen ich damit eine Freude machen kann. Immerhin formt das tapfere Mädel schon eifrig Blüten und Früchte! Nach dem Motto klein aber fein schenkt es dem sorgsamen Kleingärtner sehr süsse Erdbeerchen im Walderdbeer-Format.

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Regen, Regen, Regen…

Seit Tagen, nein Wochen immer das gleiche Bild: Die Umgebung ist regengrau, der Himmel wolkenverhangen und das satte grün der frischen Blätter wirkt irgendwie fehl am Platz. Ein trostloser Frühling. Doch allmählich drängt es mich, die Pflanzen raus zu bringen.
Gerade die weniger empfindlichen Setzlinge wollte ich eigentlich Anfang Mai auspflanzen und langsam sprengen sie die Töpfe. Hinzu kommt der Blattlausbefall, der mich immer wieder in den Wahnsinn treibt. Deshalb mussten die Chilis jetzt einfach raus.

Die erste Nacht draussen war für die Chilis kalt und nass

Ich schätze die hatten sich den Frühling auch anders vorgestellt. Jedenfalls schauten sie heute morgen irgendwie trostlos aus, aber ich vertraue darauf dass sich die Sonne doch irgendwann wieder zeigt, und dass sie sich dann auch bald erholen. Das Gleiche gilt für den Koriander. Den habe ich gestern ins Kräuter-beet gesetzt welches jetzt gespickt ist von lauter Häufchen Elend. Aber schlimmer als es war kann es für ihn draussen kaum werden. Es war hier drinnen eindeutig zu warm und trocken für ihn und er wurde unaufhaltsam braun. Vielleicht habe ich aber auch einfach kein gutes Händchen für Koriander…

Die Zuckerschoten und die Erdbeeren gedeihen wunderbar

Gestern habe ich auch noch die restlichen Zuckerschoten ausgepflanzt und das Bohnengerüst aufgebaut. Heute habe ich dann noch Karotten und Radieschen gesät. Die erste Saat war ja von den Schnecken vertilgt worden. Dem sollen jetzt die Schneckenkörner vorbeugen, ich kann nur hoffen dass es hilft. Eigentlich dachte ich ich könnte auch am Wochenende noch säen. Ich habe aber in letzter Zeit immer wieder gelesen dass es wichtig ist, sich an die Mondphasen zu halten. Ich bin noch nicht davon überzeugt, dass der Mond wirklich einen entscheidenden Einfluss auf den Garten hat, da sind doch soooo viele Faktoren beteiligt. Andererseits ist die Wirkung des Mondes auf die Erde doch deutlich sichtbar und nicht wenige Menschen spüren diese auch. Also wieso sollte es den Pflanzen nicht genauso gehen? Jedenfalls besagten die Regeln in meinen Büchern, Radieschen und Karotten (und etliche andere Wurzelgemüse und auch adere Pflanzen) sollten bei abnehmendem Mond gesät werden. Und da heute Neumond ist wollte ich sie wenigstens heute noch säen um mir bei einer misslungenen Ernte nicht selbst vorzuwerfen ich hätte mir dies selbst zuzuschreiben weil ich mich nicht an das Buch gehalten habe. Und nachsäen kann ich ja immer noch. Wieweit ich mich noch öfter an die “Mondregeln” halten werde wird sich noch zeigen müssen.

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Rote Beere

Das Warten wird doch schwierig (siehe Blattläuse), denn die erste Erdbeere ist schon ganz rot. Noch einen Tag Sonne und sie wäre perfekt zum Vernaschen. Muss mir noch überlegen wie ich das mache. Bei einer einzigen Beere dürfte der Giftgehalt ja nicht allzu hoch sein ;-) Aber wie gesagt: Mal sehen. Es reifen auch schon einige andere heran. Bald dürfte sich da ganz schön was entwickeln. Und dann kommen ja noch die im Gemüsegarten hinzu. Und gestern haben wir auch noch eine an der anderen Seite des Gartens gepflanzt, das sollte eine Walderdbeersorte sein, sie wächst auch entsprechend unter den Büschen.

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Erste Pflanzen im Garten

Heute sind die ersten Pflanzen in meinen Gemüsegarten eingezogen: Ich habe die beiden Zucchetti, die 6 Salat-Setzlinge, einige Kartoffeln und die 12 Erdbeerpflänzchen in den Garten gesetzt.

Ich habe noch einiges gesät: am hinteren “wigwam” habe ich pro Stange 10 Bohnen gesetzt, daneben einige Randen gesät: Hinten aus der alten Tüte, vorne aus der neuen. Vor den Tomaten-Stangen habe ich eine Reihe Karotten und Radieschen gesät. Davor müssen noch Zwiebeln.

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